Uitstekende wandelgids met een groot aantal dagtochten in dal en hooggebergte. Met praktische informatie en beperkt kaartmateriaal! Wandelingen in verschillende zwaarte weergegeven in rood/blauw/zwart.
Außerfern - schon mal gehört? Erst wenn die Namen der bekanntesten Talorte dieser Region zwischen Allgäu und Zugspitze fallen, wird es bei vielen zünden: Ehrwald, Lermoos, Biberwier, Berwang und Reutte sind dem Reisenden über den Fernpass sicherlich ein Begriff. Bis heute führt diese von freundlichen Talböden geprägte und von wilden bis sanften Gebirgsmassiven eingerahmte Landschaft ein Mauerblümchendasein abseits der Großstädte München und Innsbruck sowie der großen Fremdenverkehrsorte des Allgäus und des Werdenfelser Landes.
Dass sich ein Besuch des Außerfern durchaus lohnen kann, zeigt uns Dieter Seibert, versierter Kenner des Gebiets. Er präsentiert in diesem Rother Wanderführer insgesamt 50 Wanderungen rund um das Ehrwalder und das Reutter Becken sowie im Lechtal. Das Spektrum reicht dabei von kinderfreundlichen Talspaziergängen zu Wasserfällen und Badeseen über Wanderungen zu gemütlichen Berghütten und zwischen die wilden Felsberge bis hin zu so mancher, auch anspruchsvollerer, Gipfelbesteigung. So bekannte Ziele wie Zugspitze, Daniel, Taneller, Tauern und Säuling dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Jede Tourenbeschreibung wird durch ein farbiges Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 mit Routeneintrag ergänzt sowie mit ein bis zwei Farbfotos illustriert. Für die nun erschienene, vollständig überarbeitete dritte Auflage wurden die Beschreibungen darüber hinaus mit aussagekräftigen Höhenprofilen versehen. Hinweise zur Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Kinderfreundlichkeit und Einkehrmöglichkeiten sowie eine farbige Schwierigkeitsbewertung ergänzen die praktischen Informationen.
Goede handzame wandelgids met duidelijke kaarten en informatieve tekst.
Es gibt zwei markierte Hauptrouten, die von Wien nach Mariazell führen. Während die Via Sacra vorwiegend in Tälern entlang der traditionellen Routen verläuft, wandern Sie am Wiener Wallfahrerweg mitten durch den Wienerwald und die Wiener Alpen. Es gibt mehrere Verzweigungen, bei denen ein Wechsel von der einen Wegvariante zur anderen möglich ist. Einerseits ist es daher unbedingt notwendig, dass Sie sich bereits im Vorhinein Ihre Wegstrecke grob überlegen, andererseits ist es damit möglich, sich die Strecke nach den eigenen Interessen und Wegbeschaffenheiten einzuteilen. Beide Strecken weisen eine Länge von 110-130 Kilometern auf, knapp 4.000 Höhenmeter müssen auf der Gesamtstrecke bewältigt werden.
Da weite Strecken der Via Sacra entlang asphaltierter Radwege geführt werden, verlaufen fast 48 % der gesamten Wegstrecke auf Hartbelag. Wenn Ihre Füße asphaltresistent sind, winkt zur Belohnung der Besuch vieler kultureller Kleinode. Grundsätzlich empfehlen wir, unbedingt eine zusätzliche Nacht in oder kurz vor Mariazell einzuplanen, so dass Ihnen genug Zeit bleibt, Ihre Ankunft in Mariazell zu genießen und auch mit der Seele anzukommen. Während unserer Wanderung auf der Strecke haben wir zu viele Pilger kennen gelernt, die bereits während der Wanderung der letzten Etappe bereuen, die Rückfahrt von Mariazell am späten Nachmittag schon gebucht zu haben und so neben der Wanderhektik kaum oder gar keine Zeit für eine Pause oder besinnliche Stunde in der Basilika bleibt. Wer sich die Zeit für 5 Wandertage gönnt, sollte sich unbedingt auch die Zeit für einen Belohnungstag nehmen.
Nach Heiligenkreuz führen am ersten Tag sowohl die Startetappe der Via Sacra, die an der Gemeindegrenze Maria Enzersdorf/Hinterbrühl beginnt, als auch der Wiener Wallfahrerweg, der von Wien Rodaun oder Perchtolsdorf startet. Diese Etappe 1 weist eine ungefähre Weglänge von 16 Kilometern auf, und kann daher auch mit einer Anreise am selben Tag kombiniert werden. Da die Übernachtungsmöglichkeiten im Stift beschränkt sind, ist auch das Übernachten in den Dörfern davor bzw. kurz danach in Mayerling, Alland oder mit zwei weiteren Gehstunden in Holzschlag oder am Peilstein durchaus überlegenswert.
Die Etappe 2 führt den Wanderer, der von Heiligenkreuz auf der Via Sacra startet, entweder auf 28 Kilometern über den Wallfahrtsort Klein-Mariazell nach Kaumberg. Diese weite Strecke lässt sich leichter bewältigen, indem man entweder am Vortag erst hinter Heiligenkreuz übernachtet, oder den fünf Kilometer kürzeren, aber fast vollständig asphaltierten Talweg über Altenmarkt an der Triesting wählt.
Auf der Etappe 3 gehen Sie zunächst 280 Höhenmeter hinauf zur Araburg. Kurz hinter der Araburg müssen Sie sich entscheiden, ob Sie den Kaumberg besteigen und damit die weitere Strecke bis Mariazell am Wiener Wallfahrerweg zurücklegen wollen, oder ob Sie der Via Sacra folgen wollen. Die Pilger des heiligen Weges geniessen eine wundervolle Wiesenwanderung am langgezogenen Bergrücken, ehe es bergab nach Hainfeld geht. Der Rest der insgesamt 21 Kilometer langen Strecke bis nach St. Veit ist beinahe eben, aber dafür asphaltiert.
Die Etappe 4 führt Sie von Traisen nach Türnitz. Der beschriebene Weg kürzt die Talvariante über den Rücken des hohen Staffs und den Rücken des Vorderebens ab, in 12 km und mit 600 Anstiegshöhenmetern erreichen Sie Lilienfeld. Die weitere Strecke verläuft danach großteils auf dem asphaltierten Radweg im Tal. Für die Etappe 5 haben Sie in Türnitz zwei Wahlmöglichkeiten. Entweder wandern Sie auf der 33 Kilometer langen traditionellen Pilgerstrecke über die heiligen Berge Annaberg, Joachimsberg und Josefsberg, oder Sie wählen die als Etappe 6 beschriebene Tour durch die Falkenschlucht und erreichen nach gesamt 31 Kilometern Mariazell.
Die traditionelle Pilgerstrecke über die heiligen Berge führt Sie zunächst auf beinahe 12 Kilometern auf der asphaltierten und verkehrsreichen Bundesstraße nach Annaberg. Verkehrsscheuen Wanderern empfehlen wir, entweder auf dieser Strecke auf den Bus auszuweichen oder die in Etappe 6 gezeigte, aber unmarkierte Variante über die Falkenschlucht und die Ebenbaueralm nach Annaberg zu wählen. Alle Pilger, die damit auf eine geplante Wegstrecke von 33 oder mehr Kilometern kommen würden, sollten eine Übernachtung in Mitterbach vorsehen und dann am nächsten Morgen frisch und ausgeruht die letzten zwei Wanderstunden nach Mariazell geniessen.
Im Buch ist der Wiener Wallfahrerweg ab der Etappe 7 beschrieben, und der Wanderer startet entweder am Rande von Wien, in Rodaun, oder in der angrenzenden Gemeinde Perchtoldsdorf, und gelangt nach 15 Kilometern ? wie bei der Via Sacra ? nach Heiligenkreuz. Auch den Wanderern des Wiener Wallfahrerweges raten wir, für das Nachtquartier die umliegenden Orte in Betracht zu ziehen. Sportliche Personen mit mehr Kräften und Kondition könnten auch die 10 Kilometer bis zur Peilsteinhütte oder sogar darüber hinaus einplanen.
Die hier beschriebene Etappe 8 verläuft zunächst von Heiligenkreuz bis ins 8,5 Kilometer entfernte Holzschlag. Hier gabelt sich die offizielle Markierung des Wiener Wallfahrerweges: auf einem Ast wandert der Pilger auf derselben Strecke wie die Via Sacra nach Kaumberg, bei der Araburg verläßt er die Markierung der Via Sacra und steigt am Wiener Wallfahrerweg auf das Kieneck. Diese Wegvariante ist im Buch bei der Via Sacra, Etappen 2 und 3 beschrieben. Wanderer, die den anderen Ast bevorzugen, wandern zunächst von Holzschlag weitere 140 Höhenmeter steil hinauf auf das Peilsteinhaus. Über Neuhaus geht es hinab ins Triestingtal nach Weißenbach und schließlich flach Richtung Furth, wo in Schromenau (Furth) nach insgesamt 26 Kilometern (von Heiligenkreuz) die Etappe endet.
Fixpunkt der Etappe 9 ist die Unterberg-Schutzhütte, die entweder über das steile Kieneck (16,5 Kilometer Weglänge, 1.000 Anstiegshöhenmeter) oder den langen Steinwandgraben (19 Kilometer Weglänge, 1020 Anstiegshöhenmeter) zu erreichen ist. Weitere 10 Kilometer führen den Wanderer auf 440 Abstiegshöhenmeter ins Tal und dann nach Rohr im Gebirge, wo eine Übernachtung anzuraten ist.
Auf der Etappe 10 gelangt der Wanderer über den Sattel der Kalten Kuchl ins Tiefental, am Ende des Tales muss der Sattel des Tettenhengstes gequert werden, um dann durch liebliche Landschaft nach St. Aegyd am Neuwalde zu gelangen, wo diese Etappe nach 21 Kilometern endet.
Die Etappe 11 führt nach Mariazell, wobei zuerst noch das Gscheid zu überwinden ist. Da die Hauptroute entlang der Unrechttraisen einen Streckenabschnitt aufweist, der bei Schlechtwetter sehr rutschig werden kann, kann man alternativ auch auf einem vollständig asphaltierten Radweg über Kernhof auf das Gscheid gelangen. Nach dem Krumbachsattel hat der Wanderer insgesamt 500 Anstiegshöhenmeter hinter sich, nun geht ein Forstweg kontinuierlich bergab und kommt schließlich am malerischen Hubertussee vorbei. Um zum Schluss nach Mariazell zu gelangen, muss die letzte Hürde, der Habertheuersattel mit 220 Anstiegshöhenmeter überwunden werden. Viele Pilger scheuen sich jedoch vor dem letzten Anstieg, und wandern lieber entlang der Walster auf der längeren Strecke, die noch dazu vollständig asphaltiert ist. Ein letzter Anstieg bleibt aber auch diesen Pilgern nicht erspart. Damit ist nun nach insgesamt 28 Kilometer (über den Habertheuersattel) die Basilika von Mariazell erreicht, und einem Belohnungstag in Mariazell steht nichts mehr im Wege.
Der gesamte Weg ist in der Richtung von Wien nach Mariazell mit gelben Wegweisern versehen, die das Via Sacra-Bildlogo tragen. Zusätzlich ist ein Schriftzug angebracht, der entweder mit Via Sacra oder Wiener Wallfahrerweg beschriftet ist. Achten Sie bitte auf die unterschiedliche Markierung der Via Sacra-Rundwanderwege, die ebenso das Logo aufweisen, aber zusätzlich mit Rundwanderweg beschriftet sind. Diese Wege sind kurze Rundtouren, führen aber zumeist nicht Richtung Mariazell!
Die Wege auf der Via Sacra und dem Wiener Wallfahrerweg sind meist gut zu begehen und nie ausgesetzt, einzelne Abschnitte können aber etwas verwachsen sein. Kürzere Steilstücke kommen im Auf- und Abstieg immer wieder vor. Bei Nässe können einzelne Passagen etwas schwieriger werden, darauf wird im Text aber gesondert verwiesen. Auf beiden Wegen gibt es Teilstücke und Varianten, die auf Asphalt verlaufen, vor allem entlang von autofreien Radwegen. Diese eignen sich bei Nässe besser zum Gehen, sind aber anstrengender.
Der Weg des Buches beginnt in Passau und führt entlang des Schmugglerweges über 600 Kilometer von Oberösterreich (rund um den Dachstein) durch die Steiermark (Überquerung der Schladminger Tauern) nach Salzburg (Teilstück des Arnoweges) und Kärnten (durch den Nationalpark Nockberge) bis zum Dreiländereck (Österreich/Slowenien/Italien). Die ersten 4 Etappen sind als Radroute (230 km) geplant, dann geht es vom oberösterreichischen Traunsee in 16 Etappen (390 km) zu Fuß über die Berge. Entlang kristallklarer Gebirgsbäche und dem höchsten Wasserfall der Steiermark, in den Ebenen an den Ufern einiger der schönsten Seen Österreichs und durch unberührte Gebirgslandschaften wie jene nahe des Dachsteingletschers. Am Wege erfahrensie viel Neues von der Geschichte der Bibel- und Bücherschmuggler und entdecken verborgene Plätze (Höhlen, Bergkirchen und geheime Friedhöfe) aus der Zeit der Reformation und Gegenreformation.
Uitstekende wandelgids met een groot aantal dagtochten in dal en hooggebergte. Met praktische informatie en beperkt kaartmateriaal! Wandelingen in verschillende zwaarte weergegeven in rood/blauw/zwart
Östlich der Landeshauptstadt Graz gelegen erstreckt sich die Ost-Steiermark von den Fischbacher Alpen und dem Joglland im Norden über das Oststeirische Hügelland, das Steirische Thermenland und Vulkanland bis zu den Ebenen der Mur-Auen in der südöstlichsten Ecke Österreichs, an der Grenze zu Slowenien.
Während im nördlichen Teil der Region eher der alpine Charakter überwiegt, sind das Steirische Thermenland und Vulkanland dank der Heilquellen und insbesondere auch dank des milden Klimas beliebte Urlaubs- und Wanderregionen. In diesem lieblichen, sanft geformten Hügelland sprudelt aber nicht nur heißes Wasser, auf den fruchtbaren Böden gedeihen auch beste Obst- und Weinsorten. Dem Wanderer steht ein ausgedehntes Wegenetz zur Verfügung, das durch idyllische Landschaften führt und mit liebevoll gestalteten Themenwegen auch viel Wissenswertes zu Land, Leuten und Kultur vermittelt. Die als "größte Burg der Christenheit" gerühmte Riegersburg sowie zahlreiche weitere Schlösser und Burgen sind ebenfalls lohnende Wanderziele für die ganze Familie.
Die bekannten Grazer Autoren Günter und Luise Auferbauer stellen in diesem Rother Wanderführer 50 der schönsten Touren aus ihrer engeren steirischen Heimat vor. Einer Einführung mit Charakteristik und Höhepunkten der jeweiligen Wanderung folgen eine steckbriefartige Auflistung der wichtigsten Informationen und eine präzise Wegbeschreibung, ergänzt von einem Wanderkärtchen mit eingezeichneter Route sowie einem Höhenprofil. Zahlreiche Farbfotos wecken zudem die Vorfreude auf einen Wanderurlaub in der Ost-Steiermark.
